Pferdegestützte Therapien eignen sich für eine
Vielzahl von Problembereichen wie beispielsweise motorische
Probleme, Entwicklungsverzögerungen, Selbstwertproblematiken,
Angstzustände, Lese- Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche
etc.
Auf körperlicher Ebene wird der therapeutische
Effekt durch den Bewegungsapparat des Pferdes ermöglicht, denn
auf dem Pferd wird der Mensch in allen drei Dimensionen des Raumes
bewegt: auf und ab, vorwärts und rückwärts sowie
seitwärts. Durch diese Stimulation können Hirnbereiche
aktiviert werden, die sonst nicht aktiv sind. Denselben Effekt erzielt
auch das Schwimmen mit Delphinen.
Auf psychischer Ebene bietet das Pferd einen stabilen
Vertrauenspartner: es nimmt uns an, so wie wir sind und holt uns
da ab, wo wir gerade stehen.
Die Pferdegestützten Therapien finden hauptsächlich als Einzeltraining
statt. In größeren Abständen findet auch immer ein Gruppentraining
statt (3-4 Kinder). Die bestehende Problematik bestimmt die Art
der Übungen und deren Ablauf. Das Lerntempo bestimmt das Kind
selbst. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und die Kinder
genießen „ihre Reitstunde“.
|
|
|